Dataport betreibt als zentraler IT-Dienstleister die Arbeitsplatzumgebungen für Länder, Kommunen und öffentliche Einrichtungen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Um dieses Angebot langfristig abzusichern, setzt das Unternehmen auf einen Partner, der die gesamte Supply Chain – von Logistik und Bevorratung über Konfiguration und Rollout bis hin zum Vor-Ort-Service – integriert aus einer Hand steuert und abwickelt.
CANCOM übernimmt diese Verantwortung über eine gesamte Vertragslaufzeit von bis zu acht Jahren. Zum Leistungsumfang zählen die Bereitstellung von PCs, Notebooks, Monitoren, Druckern, mobilen Endgeräten sowie Zubehör in klar definierten, standardisierten Konfigurationen. Separate Lieferantenverträge sichern die Hardwareverfügbarkeit auch in volatilen Marktphasen. Für die IT-Organisationen bedeutet das einen deutlich reduzierten Beschaffungsaufwand, klar kalkulierbare Kosten und eine verlässliche Geräteversorgung selbst bei hohen Stückzahlen.
„Unsere Aufgabe ist es, IT-Arbeitsplätze nicht nur bereitzustellen, sondern die Komplexität zu reduzieren und Planbarkeit zu schaffen. Wer über 100.000 Clients zuverlässig steuert, gewinnt Betriebssicherheit – und die Freiheit, sich auf digitale Transformation und die Kernaufgaben der Verwaltung zu konzentrieren“, sagt Simone Liebich, Abteilungsleitung Field Service bei Dataport AöR.
Stefan Schöllermann, Senior Vice President BU Nord bei CANCOM, betont: „Das Management von Endgeräten verursacht in vielen Organisationen einen erheblichen Aufwand: von der Auswahl über die Bereitstellung bis hin zur Rücknahme der Altgeräte. Gleichzeitig steigen die Anforderungen der Endanwender. Wir übernehmen den gesamten Lebenszyklus der IT-Arbeitsplätze, entlasten die IT-Organisation von Routineaufgaben und sorgen für durchgängig effiziente Abläufe.“
Durchgängige Transparenz über den gesamten Lebenszyklus
Als zentrale Plattform für Auftragsmanagement, Reporting und Assetverwaltung dient ServiceNow. Es bildet damit das operative Rückgrat des Lifecycle-Managements. Die Integration mit SAP und BMC-Helix schafft ein durchgängiges Betriebsmodell ohne Medienbrüche. Tickets, Bestände und Statusinformationen werden systemübergreifend konsistent geführt. Für IT-Verantwortliche entsteht dadurch eine transparente Steuerung über den gesamten Lebenszyklus der Endgeräte – von der Bestellung bis zum Austausch. Das erleichtert Kapazitätsplanung, Governance und Compliance gleichermaßen. Auch Nachhaltigkeitsaspekte fließen in das Modell ein, etwa durch effiziente Logistikprozesse und strukturierte Recyclingkonzepte.
CANCOM Service Factory in Norderstedt als operatives Rückgrat für den Rollout
Ein zentraler Bestandteil in der Leistungserbringung ist die neue CANCOM Service Factory in Norderstedt. Der Standort bündelt Logistik, Konfiguration und Qualitätsprüfung der Geräte und schafft damit die Grundlage für die effiziente Umsetzung großvolumiger Arbeitsplatzprojekte wie bei Dataport.
Durch standardisierte Prozesse können große Stückzahlen an Geräten parallel betankt und für den Rollout vorbereitet werden. Die Kombination aus zentraler Bereitstellung und regionalem Field Service ermöglicht kurze Durchlaufzeiten, stabile Rollouts und eine verlässliche Versorgung der von Dataport betreuten Verwaltungen und Einrichtungen.
Mit der Einrichtung dieser zweiten Service Factory erweitert CANCOM seine bestehenden Kapazitäten für IT Lifecycle Services und schafft die strukturelle Voraussetzung, um Projekte dieser Größenordnung effizient und skalierbar umzusetzen. Bereits seit 2018 betreibt CANCOM eine Service Factory als eigenes Logistik- und Servicezentrum im bayerischen Jettingen-Scheppach.