Referenz | Clients & Devices


CANCOM LÖSUNGEN UND SERVICES
Rollout von über 1.300 Mac Geräten
Bereitstellung von mehr als 560 iPad Geräten
Technische Vorbereitung und Konfiguration durch CANCOM
Integration aller Geräte über das Apple Automated Device Enrollment (ADE)
Anbindung an die Mobile Device Management Lösung Jamf Pro
Zentrale Administration und Betrieb durch das RRZE
MEHRWERTE FÜR DEN KUNDEN
Standardisierter und effizienter Rollout
Reduzierter IT-Aufwand durch Automatisierung
Sichere, zentral verwaltete Geräteumgebung
Vorkonfigurierte Geräte, sofort einsatzbereit
Skalierbar für zukünftige Anforderungen
Als zentrales IT-Dienstleistungszentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen gestaltet das Regionale Rechenzentrum Erlangen (RRZE) digitale Infrastrukturen für Forschung, Lehre und Verwaltung. Im Fokus stehen dabei Lösungen, die langfristig betreibbar, sicher und skalierbar sind.
Gemeinsam mit CANCOM realisierte das RRZE ein umfassendes Apple Gerätekonzept mit zentralem Management. Über 1.300 Mac Geräte (MacBook, iMac, Mac mini, Mac Pro, Mac Studio) und mehr als 560 iPad Geräte wurden standardisiert, bereitgestellt und in den laufenden Betrieb integriert. Die Lösung vereinfacht den IT-Alltag, stärkt digitale Prozesse und bildet eine zukunftssichere Basis für den Hochschulbetrieb.
Als zentrales Rechenzentrum der FAU und weiterer Einrichtungen ist es Aufgabe des RRZE, tragfähige IT-Infrastrukturen zu schaffen, die sowohl den strategischen Anforderungen der Hochschulen als auch dem operativen Bedarf in Lehre, Forschung und Verwaltung gerecht werden.
Bestehende Arbeitsplatzmodelle stießen dabei zunehmend an ihre Grenzen – nicht zuletzt durch neue Formen der Zusammenarbeit, mobile Arbeitsmodelle und den Ausbau digitaler Lehrformate. Die Verwaltung heterogener Geräteflotten war aufwändig und schwer skalierbar.
Das Ziel war der Aufbau eines standardisierten Apple Gerätekonzepts, das zentral verwaltet, zukunftssicher und für unterschiedliche Nutzungsszenarien flexibel einsetzbar ist. Gemeinsam mit CANCOM wurde ein Projekt aufgesetzt, das diesen Anspruch konsequent in die Praxis überführte.
Die Einführung eines einheitlichen Apple Gerätekonzepts war für das RRZE ein strategischer Schritt, um die IT-Infrastruktur an der FAU und weiteren betreuten Einrichtungen zukunftssicher aufzustellen. Ziel war es, unterschiedliche Anforderungen – von Verwaltung über Lehre bis hin zu Prüfungen – mit einem zentral verwaltbaren, flexibel einsetzbaren System abzudecken.
Gemeinsam mit CANCOM entstand daraus ein klar strukturiertes Konzept: Mac Geräte als zuverlässige Arbeitsplätze für Mitarbeitende und Lehrende, iPad Geräte für Szenarien, in denen Mobilität, temporäre Nutzung und didaktische Flexibilität gefragt sind. Ein besonderer Fokus lag dabei auf standardisierten iPad-Pools, die sowohl für Lehrveranstaltungen als auch für Prüfungsszenarien eingesetzt werden können.
iPad-Prüfungspool als etabliertes Einsatzszenario
Ein etabliertes Beispiel ist der iPad-Prüfungspool der medizinischen Fakultät. Seit rund fünf Jahren werden dort etwa 250 zentral verwaltete Geräte für Multiple- Choice-Prüfungen genutzt. Sie sind speziell für diesen Zweck konfiguriert und laufen im Prüfungsmodus mit einer dedizierten Prüfungs-App im Single-App-Mode. Dadurch lassen sich Prüfungsergebnisse schneller auswerten, Lehrende organisatorisch entlasten und Bild-sowie Videomaterial besser in die Prüfungen integrieren. Perspektivisch eröffnet das Konzept auch die Möglichkeit, Prüfungen ortsunabhängig durchzuführen.
Die Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung: CANCOM übernahm die technische Vorbereitung der Apple Geräte, koordinierte die Integration in das Mobile Device Management des RRZE auf Basis von Jamf Pro und stellte sicher, dass alle Geräte über das Automated Device Enrollment (ADE) automatisiert in Betrieb genommen werden konnten. Ergänzend wurde AppleCare+ for Enterprise (ACE) mit OS Support integriert um standardisierte Support- und Serviceprozesse im Betrieb der Apple Geräte zu unterstützen.
Zentrale Umsetzung und flexibler Betrieb
Heute betreibt das RRZE eine Geräteflotte, die auf unterschiedliche Nutzungsszenarien zugeschnitten ist – von dauerhaft zugewiesenen Mac Geräten bis hin zu zentral verwalteten iPad Klassen. Diese werden für klar definierte Einsatzzwecke wie mehrwöchige Seminare, Schulungen oder kleinere Prüfungen bereitgestellt und können flexibel beantragt und genutzt werden.
Lehrende greifen damit auf einsatzbereite Geräte zu, die je nach Bedarf vorkonfiguriert oder kurzfristig angepasst werden können. App-Management, Sicherheitsrichtlinien und Updates erfolgen zentral durch das RRZE, was den administrativen Aufwand gering hält und gleichzeitig eine stabile, intuitive Arbeitsumgebung für die Nutzer schafft. Der ressourcenschonende Betrieb der Apple Plattform kann zusätzlich für Zeitersparnis im IT-Alltag sorgen und unterstützt schlanke Strukturen sowie effiziente Teams.
Das Ergebnis ist eine skalierbare, zentral gesteuerte Infrastruktur, die den digitalen Hochschulbetrieb nachhaltig stärkt und flexibel auf neue Anforderungen reagieren kann.
Mit dem neuen Gerätekonzept verfügt das RRZE über eine robuste, klar strukturierte Infrastruktur für den digitalen Hochschulbetrieb. Die zentrale Verwaltung sorgt für Entlastung im Alltag, die standardisierte Ausstattung schafft Verlässlichkeit für alle Beteiligten. Wichtiger noch: Das Projekt hat einen Rahmen geschaffen, in dem weitere digitale Entwicklungen möglich werden.
Die Zusammenarbeit mit CANCOM hat dabei nicht nur zur technischen Umsetzung beigetragen, sondern auch zur gemeinsamen Gestaltung eines Modells, das sich im Betrieb bewährt – und auf dem sich weiter aufbauen lässt.
Ein Beispiel dafür ist der regelmäßig stattfindende Apple Day – ein gemeinsames Format von RRZE, CANCOM, Apple und der FAU, das Hochschulen sowie inzwischen auch namhafte Unternehmen in ganz Bayern über aktuelle Entwicklungen im Apple Umfeld informiert. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um Austausch, Orientierung und den gemeinsamen Blick nach vorn – hin zu einer zunehmend digital unterstützten Hochschullandschaft.